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Beraterin Deborah: Lenormandkarten

Schon von jeher übte das Kartenlegen eine gewisse Faszination auf die Menschen aus, sei es im Hinblick auf das eigene Schicksal und dessen mögliche Beeinflussung oder auf den vielbesagten Blick in die Zukunft. Und auch heute noch erfreut sich der Blick in die Karten großer Beliebtheit. Doch tatsächlich haben sich die Prioritäten der Zielsetzung ein wenig verschoben. So suchen viele Menschen nach einer alternativen Hilfestellung, wenn sie sich mal unsicher fühlen und nicht weiter wissen. Über die Zeit haben sich viele verschiedene Kartendecks durchgesetzt. Zu den populärsten und beliebtesten Wahrsagekarten zählen auch heute noch die Lenormandkarten.

Madame Lenormand und Ihre Karten

Als Namensgeberin der Karten gilt die französische Kartenlegerin und Wahrsagerin Marie-Anne Adélaïde Lenormand. In einer Klosterschule erzogen, begann sie sich schon dort mit dem Wahrsagen zu beschäftigen, was ihr nach einigen Voraussagen einen Verweis von der Schule einbrachte.

Mit etwa 20 ging sie nach Paris und eröffnete dort einige Jahre später zusammen mit der Wahrsagerin Madame Gilbert ein "Bureau für Wahrsagerei". Über die Zeit wurde Madame Lenormand immer berühmter. So nahmen auch der Kaiser von Russland Alexander I. oder die französische Kaiserin Joséphine ihre Dienste in Anspruch.

Es wird davon ausgegangen, dass sie selbst sehr wahrscheinlich die Kartendecks von Etteilla (Jean-François Alliette) zum Kartenlegen nutzte. Damit verbunden basieren die 54 Karten des großen Lenormands vermutlich auch auf den Tarotkarten von Etteila.


Zwei Jahre nach dem Tod von Madame Lenormand erschien das "Grand jeu de Mlle Lenormand" mit 54 Karten, ein paar Jahre später dann das "Petit Lenormand" mit 36 Karten, welches sich bis heute in der Nutzung als Wahrsagekarten durchgesetzt hat.

Die Lenormandkarten sind im biedermeierlichen Stil gehalten und spiegeln damit das frühe 19. Jahrhundert und die damit verbundene Lebensphilosophie wider. Neben diesen Bildsymbolen finden sich auf den Karten auch Abbildungen der üblichen Spielkarten im Kleinformat.

Die Bildsprache der Karten gilt als relativ einfach und sehr klar. Trotzdem sind aufgrund der außerordentlichen Vielfalt an Kombinationen und deren Deutung tiefe Einblicke und Erkenntnisse möglich.

Das Deck ist aufgeteilt in Personen- und Sachkarten, einige Karten stehen allerdings für Personen wie auch Sachen. Situationen können ebenfalls über die Sachkarten dargestellt werden.

Legesysteme und Deutung der Lenormandkarten

Neben dem Ziehen einer Tageskarte oder Monatskarte können in Abhängigkeit der Fragestellung und des Zieles des Klienten verschiedene gängige Legesysteme zum Einsatz kommen. Zu den einfacheren Systemen gehört beispielsweise das Auslegen von drei Karten oder das Kleine Kreuz mit vier Karten. Bei umfassenderen Fragestellungen eignen sich unter anderem die Große Tafel oder das Keltische Kreuz. Auch eine Jahreslegung erfreut sich großer Beliebtheit, wenn es um einen Überblick für einen größeren Zeitraum im Hinblick auf die Zukunft geht. Manch ein Kartenleger/eine Kartenlegerin arbeitet auch mit selbst erarbeiteten Systemen, die an altbewährte Legemuster angelehnt sind.

Schlußendlich geht es um die anschließende Deutung der ausgelegten Lenormandkarten. Jede Karte hat für sich genommen eine eigene Bedeutung. Werden mehrere Karten ausgelegt, so gilt es das Bild im großen Ganzen zu betrachten, da die Umgebungskarten die eigene Bedeutung positiv oder negativ beeinflussen oder gar neutralisieren können. Im Zusammenhang interpretiert, können sie Antworten oder Lösungen liefern, die dem Ratsuchenden Hilfestellung bieten.

Aussagen als Wegweiser nutzen

Das Deck der Lenormandkarten kann zu allen Themen des Alltags in Anspruch genommen werden. Fragen in Liebesangelegenheiten, Problematiken in der Familie, Unsicherheiten im Berufsleben, Ängste in Bezug auf die Finanzen oder die persönliche Weiterentwicklung mit Blick auf die Zukunft, können mit den verschiedenen Legesystemen eingehender betrachtet werden. Manchmal ist eine objektive Betrachtung ausschlaggebend, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Ein Blick in die Karten kann Interessantes offenbaren und wieder die nötige Klarheit in die eigene Gedankenwelt bringen, denn oftmals sind wir zu sehr in der Situation gefangen. Ein neuer Blickwinkel kann wichtige Zusammenhänge offenbaren, aber auch Perspektiven und Potentiale sichtbar machen. Die daraus entstehende neue Sichtweise kann nicht nur für Denkanstöße bei der Entscheidungsfindung sorgen, sondern auch wichtige Impulse liefern, um die innere Kraft und Motivation zu mobilisieren.

Natürlich sind auch die Aussagen der Lenormandkarten Tendenzen, die verschiedene Aspekte hinsichtlich einer zukünftigen Entwicklung aufzeigen. Wie es weitergeht, entscheidet letztendlich jeder für sich. In welche Richtung unser Weg führt, liegt an den Schritten, die wir tun.



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